Neubau Schulanlage mit Turnhalle, Wartau
Selektiver Projektwettbewerb 2007 | 3. Rang
Ortsbauliche Situation
Um sich in die vielschichtige Struktur des Ortes einzupassen und die Massstäblichkeit der benachbarten Bauten aufzunehmen, werden das Schulhaus und die Mehrzweckhalle als autonome Bauten geplant. Die lockere Setzung der Volumen nimmt Bezug auf die bestehenden räumlichen Qualitäten der Umgebung. Dabei entsteht insbesondere ein attraktiver Platz, welcher als Erweiterung des bestehenden öffentlichen Gebietes und zugleich als vielfältig nutzbarer Pausenbereich für die Schule gedacht ist. Durch die geneigten und gefalteten Dachformen erhalten die Neubauten ein übergeordnetes Thema und eine wahrnehmbare Identität.
Architektur
Die harmonische Gebäudevolumetrie des Schulhauses wird im Aussenbereich durch ein tektonisches Thema akzentuiert. Fassadenfelder zwischen den liegenden und stehenden Holzbeplankungen, welche nicht mit einer Öffnung versehen sind, werden mittels eines Holzgeflechts ausgefacht.
Durch die Einbindung ins Terrain wirkt der Mehrzweckhallenneubau trotz seiner Grösse nie dominant. Der aufgrund seines statischen Aufbaus gegliederte Bau tritt so in einen Dialog mit dem neuen Schulhaus und dem bestehenden Betagtenheim und unterstützt die städtebauliche Idee der Gesamtanlage. Wie dem Schulhaus verleiht die Verwendung von Holz auch der Mehrzweckhalle ihren spezifischen Charakter und ihre Eigenständigkeit.
